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Die wunderbare Kueche der Kunst

Streetartkunst.
Wer oder was ist das eigentlich ?

Nun ja, in Wikipedia leicht nachzulesen, schon oft daran vorbeigegangen,
und vielleicht gra nicht bemerkt.
Aber dennoch, sind sie überall,
die Tags, Stich-Ups, Stickers, Grafitties und so weiter und so fort.

Schablonen und Kleber, Farbe und Ideen vereinigen sich
zu einem Ausdruck einer neuen Kunstform auch langsam hier in Österreich / resp. Vorarlberg.

Nun ja, ein Mekka isses noch lange nicht,
dazu ist das Vorgehen der Polizei, der Bevölkerung und
der Gemeindearbeiter viel zu schroff und unbarmherzig.

Aber schön sind sie teils doch sehr, die Street-Art-Artefakte.

more unter starhead.at/wordpress
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web 2.0 is creeping all across the nation, ....

in using and exploring mashups, widgets and ajax-tech. ,
Marina and my humble self started
an ajax-site just for figuring out what´s up with the web 2.0 techniques, ...
so, ...
we proudly run and present

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nur weil die sonne scheint

eines tages bemerkte ich das seltsame scheinen um mich.
anfangs war es ein wenig iritierend,
nach einer weile fand ich es lustig,
nach weiteren tagen genoss ich es,
diese scheinen um mich herum zu haben und
vor allem, wahrnehmen zu können.
wie ein begleiter und freund war dieser lichtball, der mich ständig einhüllte.

ich gin mal hier hin, mal dort hin, schlenderte durch die strassen
und um mich immer diese eigenartige blase aus glitzern und funkeln,
einer art licht, die eigentlich nur ich sehen konnte.

seitdem kann ich das funkeln und glitzern auch bei manchen anderen menschen sehen,
das ist schön. es macht die welt bunter und interessanter.

das licht der menschen ist immer verschieden.
es erzählt gescichten über sie und
erzählt, wer diese menschen sind.
mal ist es heller, mal dunkler,
mal hat es eine violette farbe, mal eine andere,
mal eine farbe, die es hier auf der erde eigentlich gar nicht wirklich gibt.
oft sind andere farben untergemischt,
kleine silbern, goldene, und andere strahlende pünktchen, wie helle sterne in ihren
lichtkugeln, die diese menschen um sich tragen.

einmal, als ich aus meinem labor hinaus auf die strasse in die mittagspause ging,
kam mir eine frau entgegen, ...
sie fixierte mich von weitem und ich dachte, was hat sie?
ich habe ihr licht und ihr funkeln um sie nicht wirklich wahrgenommen,
weil mein blick auf ihr beobachten gerichtet war.

als sie auf meiner höhe war, hielt sie eine sekunde inne und
schaute tief und direkt in meine augen und sagte:
deine farben sind schön. ich mag dieses blau.
ich war verwundert und eine sekunde später ging die ätere dame weiter ihres weges und liess mich
ein wenig verdutzt zurück.

eine schöne begegnung.
und ich erkannte dann meine farbe,
konnte sie plötzlich sehen, diese elektrische blau,
ein blau, welches nicht malbar ist, nicht wirklich herstellbar in form von farbe,
hier auf erden.

es ist das blau eines blauen kriegers,
was immer das auch bedeuten mag.
die "blauen" ( the blues ) sind nicht von hier, von dieser erde,
aber sie kommen immer wieder hierher zurück.
weil sie es versprochen haben.
so sagt eine alte indianische hopi-legende.

dass ich farben wahrnehmen konnte merkte ich,
dass andere meine farbe sehen konnten wusste ich nicht.

lange zeit später traf ich eine frau, in die ich mich später verliebte.
als ich ihr das erte mal begegnete, sah ich ihre farben, wie immer.
ich mochte diese farben. sie waren schön.
vielleicht würde man in der multimedia-branche, oder in der wissenschaft
von komplemetärfarben sprechen.
wer weiss.
ihr farbe passte wundersam zu meinem blau und als wir uns näher kamen,
war es, als ob unsere farben sich mischten und eine neue,
gemeinsame farbe hervorbrachte.

wir gingen nach einigen monaten wieder unsere eigenen wege, ...
doch es blieb eine nuance unserer farben in form eines strahlenden sternes
in jedem von uns.

nur weil die sonne schien, konnten wir diese farbe und
diese neue licht in uns wahrnehmen und weitertragen.


s



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ein bierchen und ein tunnel

kürzlich, nach neun uhr, so dachte man sich, wäre es noch angenehm ein bierchen zu nehmen.
kurz zu solferino rüber gegangen, ... dieses gesagte genommen und genossen, ....
danach über die baustelle nach hause gewandert, ....

und wunder wars !?!?!

entdeckte mann und frau ein grosses loch in der strasse, ...
offen, umzäunt und friedvoll im schlafe der stadt entschweigend.



nun, wieder mal, ...paris scheint eine stadt der zäune zu sein, deer löcher und geheimen gänge, ....
im explorer und entdeckergeist, .... über den zaun gehopst und eine stiege runter in acht meter tiefe,....
und rein ins vergnügen,..... dem schnuppern von klärgasen, seifigem klärschlammgeruch und kanalisationsdämpfen, ...




glücklicherweise gings gleich an ,  mit einem wegweiser, der uns deutlich machte,....
wo man sich ungefähr befinde, ... zumindest im untergrund der stadt,...
ein wenig gefälle, auf hundert meter etwa vier fünf meter sind merklich. hätte ich mir nicht gedacht, ....
schwallwände sind zu überwinden,... dreckverschmierter gatsch, ...mit dem man in turnschuhen gewappnet
nicht wirklich gerechnet hat.
aber was solls, ... spontanität, abenteuer und situationismus sind eben gerade realität.



so findet man einige dinge, ... die ganz interessant sind,... neben kanalratten in pudel-format .



nun, wo man sich nun genau befindet, auch wenn es immer den anschein hat, dass es schnurstracks geradeaus geht,....
weiss man nicht so genau,..... die batterie und die stromsparenden LED´s der stirnlampe,....
man hat das kleine wunderding doch immer im jackentäschchen,
gibt hoffnung,....



jedenfalls sind die tunnel lang,.... und schlüpferig, das einzige was man tun kann, nach so einer spontan entstandenen stadterkundung,.....
ab unter die dusche und rein der kleider in die waschmaschine.





und natürlicherweise vorher wieder den rückweg finden ,....




da müht man sich ab, die untergründe der stadt zu finden,... zwei, drei wochen lang,....
doch mancher blick, so sieht er es oft nicht,......
das gute und wahre  liegt in der nähe.
und fünfzig mal darübergegangen, mit einkaufstäschen und tüten,.... zur metro eilend,
oder gar nur mal tabbak kaufen gehen,...
ein unbemekrtes loch, das nach tagen immer grösser wurde,....
bis mans sieht, ... nach einem feinen glas bier Affligem.

* nase rümpfen ein wenig*
aber ne waschwaschine war´s wert, .....


H
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einsamkeiten

lavillette, ..... einst ein handels- und umschlagplatz für fleisch, fisch und frischgemüse, angeschippert über die Seine mit kähnen,
heute ein freizeit- und tummelplatz für die sonntäglichen spaziergänger, jembe-spieler, fussballspieler, inlineskater,....
donauinsel im frazösischen stil.

massen von leuten,
über eine kleine brücke gepfercht,
an einem alten, eingezäunten und abgewrackten bauverbund von altem gemäuer vorbei.
unbeachtete rote ziegelsteine, ....



doch was warum dieser zaun? zwei meter hoch, ignoriert von den massen? was trennt hier wen von wem?
kurzer brainstorm, schneller entschluss, .....
flux und geschwindt rübergehopst, hinter die mauer gesprungen, aus den augen der sonntagswanderer gewieselt, ....



ein durchschlupf gefunden, ..... und hinein in eine neue welt, ....
abseits vom trubel, lärm, sonnenschein und pulsierendem leben.



eine kleine oase, ....
ruhe, einsamkeit und altes zeigt sich plötzlich.
dinge die vor zwanzig, dreissig,vierzig jahren einfach liegen und stehen gelassen worden sind.





unberührt, unbemerkt, und unbekümmert von den massen an menschen 20 meter daneben prominierend stehen, liegen, schimmeln, rosten sie dahin.








ist wie eine meditation,....
eine verschnaufpause, ... kein lärm mehr, ....
ruhe und friede, ...
langsamkeit stellt sich plötzlich ein,....
beschauliches und behutsames bewegen und gehen, ....
hineingehen in ein neues, aber  altes etwas, .... in eine parallele realität.




die zeit vergeht in einem anderen tempo, ...
vielleicht die geschwindigkeit der zeit vor dreissig jahren, oder früher ?
kann sie das, die zeit?




geniessenswert.
wie ein sonntagsausflug mit der familie, .....
und nach vier stunden war der mond bereits aufgegangen.

H
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Paris down under_ suburban exploration

nun isses bald soweit,.....
nach sechstagen recherchieren, dem kauf eines pariser freehandys, langen telefonanrufen, etlichen kilometern per fahrrad und zu fuss durch den städtischen jungel, verlaufen und verirren in den immer gleich sich anhörenden places und rues, treffen mit leuten in bars komm ich langsam demjenigen näher, der mir hilft in den pariser untergrund zu kommen.

pariser untergrund? welchen grund? welchen grund hat dies?
nunja, .... untergrund ist ja ne sache die man verschieden auslegen kann,....
subkultur? nö, isses nicht. dazu ist underground-culture viel zu hype,....
und abgedroschen.
unter grund a la metro? nö, im moment auch nicht. kennen ja zu viele leute, ... um ungefähr zu sein, millionen.

umder sache ein wenig mehr tiefe zu geben, sei erklärt,....

Ungefähr 30 Prozent der fläche von Paris sind durch steinbrüche unterhöhlt. Limestone vom feinsten.

Über eine Zeitspanne von fast 2000 Jahren lieferte der Untergrund von Paris sowohl die Steine, die für den Bau der Stadt erforderlich waren, als auch Gips und Ton. Der Abbau erfolgte zunächst in offenen Bergwerken und seit dem 12. Jahrhundert zunehmend unter Tage, in einer Tiefe von 5 bis 35 m. So entstand unter fast allen Pariser Arrendissemnonts (außer dem 1. bis zum 4ten, glücklicherweise wohne ich im 7ten) ein unterirdisches Stollennetz von ungefähr 250 km Länge. Zusätzlich dazu werden die Nebengänge, die auf den offiziellen Plänen der "Inspection des Carrières" als "carrière inexplorée" (unerforschter Steingang) geführt werden, auf eine Länge von etwa 100 km geschätzt .

Die Gefahren, die sich aus der massiven Unterhöhlung der Stadt ergaben führten dazu, dass ab 1600 erste Maßnahmen ergriffen wurden, mit dem Ziel die Stollen aufzufüllen. Diese blieben aber ohne Folgen. Erst nach einer Ordonnanz vom 30. April 1772 wurden erste Pläne erstellt, woraufhin die unerahnten Ausmaße der unter der Zollschranke "Barrière d'Enfer" entdeckten Hohlräume zu massiven Beschwerden der beunruhigten Bevölkerung führte.
1774 stürtzte ein 300 Meter langes stück der Rue d`Enfer (die Höllenstraße, der heutige Place Denfert-Rochereau) 30 meter in die tiefe.

Teile von Paris stand in gefahr einzustürzen. Die steine, die „wir oben sehen“, erklärte ein zeitgenössischer schreiber, „fehlen unter unseren füßen“.

Am 4. April 1777 wurde die "Inspection Générale des Carrières" (Generalinspektion der Steinbrüche) ins Leben gerufen. Noch 1782 schrieb Sébastien Mercier: "In den Mont-Rouge benachbarten Ebenen sieht man diese Räder sich drehen, die einen Durchmesser von 25 bis 30 Fuß haben, und welche die Steinbrüche erschöpfen" .

Nachdem mangels Sicherung der Hohlräume beim Abbau des Kalksteins der Untergrund an verschiedenen Stellen nachgegeben hatte und mehrere Straßenzüge eingebrochen waren, wurden die Steinbrüche kurze Zeit später geschlossen und im 18ten jahrhundert, als folge des bevölkerungswachstumes fortan als Beinhaus genutzt. Zu gunsten der Natur, der sichenden gesellschaft. Seuchen, hungersnöte und krankheiten hatten zu viele leichname gefordert und führten zu einer Überfüllung der Pariser Friedhöfe. Die Ruhefristen für Verstorbene verkürzten sich zusehends, weil dringend Platz für neue Tote geschaffen werden musste. Das Exhumieren nur halb verwester Leichen führte zu katastrophalen hygienischen Zuständen. 1779 erstickten angeblich mehrere Bewohner der Rue de la Lingerie am Gestank, der von dem benachbarten „Cimetière des Innocents“ herüberwehte. So wurde behördlicherseits verfügt, dass dieser Friedhof zu räumen und zu schließen sei.

Die dort exhumierten Gebeine wurden ab 1785 in die katakomben überführt. Durch einen Schacht in der Avenue du Président-René-Coty wurden sie in die Tiefe versenkt. Später wurden auch die Friedhöfe der Pfarrkirchen st. eustach und Saint-Landry geräumt. Zunächst bei der Vorgehensweise etwas unorganisiert begannen die Totengräber schließlich damit, Schädel und Knochen aufzuschichten und ihnen durch bestimmte Anordnung ein dekoratives Element zu verleihen.

Gedenktafeln und Holzkreuze kennzeichneten die Herkunftsfriedhöfe. Scheint nett, aber etwas unpersönlich, doch wer kanns ihnen verwehren, ....damals gab es noch keine datenbanken und genbanken.

Das ist der eigentliche eintritt, in die katakomben von paris, .....
Heute ist ein Teil der Katakomben für Besucher zugänglich, die die aufgeschichteten Knochen und Schädel besichtigen können. Der Hauptteil bleibt unzugänglich, zum Teil sind dort Versorgungsleitungen verlegt. Ein Trakt der Katakomben gehört der "Banque de France", sie hat dort den Goldschatz der französischen Nationalbank untergebracht.

Viele Leute wählen den eintritt zu den katakomben und unterirdischen gängen Paris durch die behördlich erlaubten institutionen. doch was ist denn schon pauschaler und obligater tourismus. da muss doch ein abenteuer her.

im bezirk "arrondissement 6", um genauer zu sein in St Germain ist der grösste teil der stadt unterhöhlt,..... aber nicht zugänglich. gesperrt, polizeilich verboten, die kanaldeckel versiegelt. und durch patroullen immer wieder nächtlich überprüft. das einzige was gelegentlich den zugang zu den unterirdischen gefielden der stadt kennzeichnet, sind kurze, klein, prägnante graffities. ein code, der den kataphilen die zugänge weist.



Die parise polizei hat zur absicherung der unterirdischen gefielden eine eigene polizeistaffel rekrutiert, die nächtlich ihre runden drehen, kanaldeckel kontrollieren, und gegebenenfalls, so hört man, in die beliebten ausstiegszonen tränengas einblasen, um die unterirdischen spaziergänger und eigenbrödler an einen ganz bestimmten punkt zu zwingen, um dort der pariser schaben und tunnelkriecher habhaft zu werden. doch weit gefehlt, .... als richtiger untergründler nimmt man selbst eine ladung bromaceton, sprich tränengas in kauf, um der strafe und der polizeilichen ahndung zu entgehen. schon alleine wegen der underground-würde.

nun ja, .... hab eben mit eric telefoniert, .... und ein treffen ausgemacht. mann muss sich ja vorher kennen lernen und sich bei einem bierchen in einer bar mal vorerst abchecken und sympatisch finden, um eine sache, wie an einer strassenecke in paris flux und geschwind durch einen kanaldeckel, durch einen schacht der oberfläche in 20 metern tiefe zu entschwinden.
mal seh´n wie´s wird. auf ein kleines suburbanes kletterabenteuer hoffend, ....

fortsetzung wird,
so hoffe ich folgen.

starhead / head-down
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And the World is Passing By

Wohlbehütet in unserer Gesellschaft. Der Mittelstand, 99,7 % unserer Gesellschaft. Mittelstand verspricht Sicherheit, Kariere, soziale Anerkennung und eigentlich, sosind wir uns doch ehrlich, gemässigten Wohlstand. Es lebt sich nicht schlecht in den Ländern unserer Europäischen Union. Doch die Ratten, die Menschen der Brücken und Parkbänke leben anders.





Man geht vorüber, stillschweigend in eine andere Richtung schauend, übersehend, diese Menschen nicht achtend. Ein verstohlener Blick, ein wenig schlechtes Gewissen und vorbei an demMann, oderder Frau. Und alles ist vorbei.Bis zum nächsten. Aber wenigstens werden sie aus den Touristenvierteln und Geschäftsvierteln verngehalten. Dort würde es stören.  Der Anblick dieser Menschen.




Das Wort Clochard leitet sich mutmaßlich von (frz.) clocher (dt. hinken) ab.

Im Deutschen verdankt sich der Gebrauch dieses Wortes wohl meist dem Wunsch, eine weniger abfällige und diskriminierende Bezeichnung für Penner zu verwenden. Clochard wird gelegentlich verwendet, wenn eine gedankliche Anspielung auf romantische, idealisierende Vorstellungen von Obdachlosigkeit erwünscht ist.




Einen solcherart glücklichen Clochard verkörperte zum Beispiel Jean Gabin in dem 1958 gedrehten Spielfilm Im Kittchen ist kein Zimmer frei (Original: (Archimède le clochard ) von Gilles Grangier, wo der Titelheld versucht die kalte Jahreszeit im Gefängnis zu verbringen, dies jedoch misslingt und er schließlich dem kalten Pariser Winter entflieht und in den Süden zieht.




Ein realitätsnahere Darstellung findet sich in Eric Rohmers Erstlingswerk Im Zeichen desLöwen (1959), einem der wichtigsten Werke der französischen "Nouvelle Vague". Das tagebuchartig erzählte Drama eines zweimonatigen Clochard-Daseins vermittelt trotz des Happyends keinen heiteren Lebensoptimismus, sondern liefert das kühle analytische Protokoll eines sozialen Abstiegs.




Obdachlosigkeit, Wohnungslosigkeit. Brücken, Hauseingänge, Baustellen, eine Parkanlage, eine Bank. Die Wohnzimmer der Obdachlosen.

Paris scheint dem Charm des Clochards Genüge zu tun. Zwischen Taubendreck, und Rattenkot, mit Alkohol betäubt schlafen sie, ... so sie nicht vertrieben, misshandelt, oder verjagt werden. Die lebenden Sterbenden im Untergrund.



Obdachlosigkeit als Folgen.
  • Krankheiten sind ständiger Begleiter dieser Menschen. Erkältungen, AIDS, Hautekzeme, Eiterherde und Abszesse am ganzen Körper, innere und äußere Pilzinfektionen, Frostbeulen und Erfrierungen, Krankheiten der Atemwege, Krankheiten durch Fehl- und Unterernährung sind gängige Symptomatiken derObdachlosigkeit.
  • Fehlende medizinische Betreuung, ungenügende ärztliche Untersuchungen, keine oder minderwertige Medikamente.
  • Unzureichende Hygiene, Unsauberkeit, mangelnde Waschgelegenheiten, schmutzige Kleidung, Gestank
  • Exposition gegenüber der Witterung wie zum Beispiel Hitze,Kälte, Regen,Schnee und mangelnde körperliche Erholung
  • Unzureichende Ernährung, Verzehr verdorbener Nahrungsmittel, Mangel an Vitaminen und Mineralstoffen, führt zu Auszehrung
  • Gewalttätige und sexuelle Übergriffe wie zum Beispiel Vergewaltigungen, Deibstahl und Raub, vereinzelt auch körperliche Gewalt bis zum  Totschlag und Mord
  • Veränderungen und Schädigungen des Charakters durch das "Leben auf der Straße" wie zum Beispiel "gelockerte Sitten" und Mangel anSelbstdisziplin,  Diskriminierung durch die  Bevölkerung,  Vereinsamung und Verzweiflung,  Widerstand der Obdachlosen gegen die übrige Bevölkerung, psychische Krankheiten wie Psychosen,Shizophrenie undDepressionen, Abhängigkeit von Drogen
  • Suchtverhalten und Abhängigkeit von Drogen sowie Delinquenz sind möglich, zum Beispiel "Beschaffungskriminalität", Raub und Diebstah



Sozialpsychologen gehen davon aus, dass sich bereits nach einem halben Jahr "auf der Straße" der Charakter des Obdachlosen nachhaltig verändert, was die  Resozialisierung erschwert. Es besteht die Gefahr eines Teufelskreises aus Abwehrreaktion der übrigen Bevölkerung, Verzweiflung und Widerstand der Obdachlosen gegen bürgerliche Menschen.




Sterbe ohne Nachruf ......

Viele Obdachlose erleben, dass ihre Freunde nach dem Tod auf ordnungsbehördliche Anweisung hin eingeäschert und anonym beigesetzt werden. Dieser aus finanziellem Kalkül praktizierten Lösung wird immer mehr durch Aktionen widersprochen. So fand sich in Köln 1997 eine Interessengemeinschaft Bestattung Obdachloser Menschen zusammen, die unter Leitung des Kölner Bestatters Thomas Kremer eine Grabstätte kaufte und dort Urnen, die ursprünglich zur anonymen Beisetzung vorgesehen waren, beisetzte, für eine gärtnerische Grabpflege sorgte und Grabsteine mit Namen anfertigen ließ. Wer im Leben schon wenig Spuren hinterlassen hat, soll wenigstens im Tod nicht spurlos verschwinden. Inzwischen sind in der durch Spenden finanzierten Grabstätte über 160 Urnen von Obdachlosen beigesetzt. Die Gräber werden oft und gerne besucht, hilft es doch allen Betroffenen, ihre Trauer und Sorge um den Verbleib entsprechend zu verarbeiten.





Und die Welt geht vorüber.


S


Text: Teile Wikipedia, Starhead
Bilder: Starhead (c)

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camping in paris ~ Die Kinder Don Quichotes

Frankreichs Mister Premierminister Villepin kündigte ein gesetz an, welches ein recht auf wohnen einklagbar machen soll.
Der Kampf gegen obdachlosigkeit in Paris begann.
Im zuge der medienkampagne haben " die kinder von don quichote" dutzende von einmann-igluzelte entlang der
Seine aufgestellt und wohnen dort. inmitten der strassen, am rande der Seine, neben den kaffees und dem ständigen verkehr.
Obdachlosigkeit und heimelige häuslichkeit im urbanen jungel.
Gaskocher und einen alten vergammelten "charles-und-ray-eames-sessel", irgendwo ausgegraben, wo ihn keiner mehr brauchte.
Die problematik der obdachlosigkeit macht sich selbst zum wahlkampfthema.
Politiker und journalisten wurden eingeladen eine nacht aus solidarität in den zelten zu verbringen.
Vielen menschen die ein zu hause haben, gingen dort hin, aus solidarität.
Politiker, .... um einige hände zu schütteln und einiges lächeln der presse zu vermitteln. zumindest anwesenheit.






Kürzlich, oder in alten tagen abgeschaft die todesstrafe. und nun macht ein zukünftiges gesetz den staat zum garanten
auf das recht und den erhalt einer wohnung. schön,... lang lebe frankreich!
ab ende 2008 will Villepin das gesetz umsetzen, für arme, minderbemittelte, alleinerziehende mütter und obdachlose.
gutes gelingen und schwache widersacher sei ihm gewünscht. die wahlen sind ja schon bald in sechs wochen etwa,
ab schreiben dieses blogs. im april.





in einer zweiten ettape will Villepin das gesetz ausbauen und für alle unwürdigen wohnungsbehauser eine anwürdige
unterkunft bereitstellen. es bleibt zu hoffen, die ansässige und weiterreichende bauindustrie und ökonomie dieser stadt
und des landes sich in solchem masse darüber erfreut und steigert, so wie sich Villepin für sein vorhaben einsetzt.





seit 1946 ist das recht auf wohnung in frankreich als soziales recht anerkannt, aber nicht einklagbar.
es sind zur zeit nach öffentlichen statistiken über 90.000 menschen obdachlos.
Humanitäre organisationen sprechen von etwa 3 millionen menschen.



>> un toit cest un droit ---- a roof is a right <<
>> EMMAUS Freedom <<
>> Soutie les sdf ---unterstützt die obdachlosen (SDF = sans domicile fixe = die, die kein ständiges obdach haben) <<


Emmausist eine foundation die von Abbe Pierre gegründet wurde. Abbe Pierre half im jahre 1954
während einem derschrecklichsten winter vielen obdachlosen dem tode zu entrinnen. er starb heuerim jahre 2007 ,
aber seine arbeit lebt in emmaus weiter.

die kinder des don quichote stehen emmaus sehr nahe,
in ihrem bestreben den notleidenden und heimatlosen menschen zu helfen.

durch die gestartete kampagne der "Kinder von Don Quichote" ist nun das thema der obdachlosigkeit
zu einem kernthema der politischen wahlen im frühjahr geworden.





Nicolas Sarkozy möchte sein versprechen wahrmachen, dass es in zwei jahren keine obdachlose mehr geben soll.
sofern er die wahl gewinne. nun, ... wie dem auch sei, .....
und seine politische herausforderin
Segolène Royal verspricht einen umfassenden plan zur bekämpfung der sozialen
unsicherheit und problematik in dieser hinsicht.



[Mr. Alan, irak, lehrer für geographie und englisch, fünf sprachen, zelt 54 b ]


wer gewinnt räumt ab.
so sei es, .....
vive la france.
star_head
(thanks and props to mademoiselle Severine Rousset)

starhead.at/galleries
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howdy cowboy, welches pferd reitest du gerade?

es hat den anschein, und das schon seit längerem, dass es eine weitere dimension zu geben scheint. eben mehr, als nur diese gemeinhin bekannten faktoren, die als höhe, länge, breite, (sprich raum ) und als zeit unserem geist bekannt sind.

vor einiger zeit, während einer meditation, leuchtet eine solche vorahnung in mein tagesbewusstsein, eher anfänglich ein wenig shockierend, da eine solche erfahrung ja überhaupt nicht in unsere realität passt, oder mit dieser kompatibel erscheint. durch solche meditationen, und die annahme solcher bezugspunkte und erfahrungen des eigenen geistes, verdichtete sich mit der zeit nach weiteren erfahrungen und erlebnissen, welche sich immer mehr und in oft vielleicht sogar hinterhältiger weise oft sehr unmerklich, aber doch stark in meinen geist schlichen, .... verdichtetet sich eben die tatsache, dass sich nun ganz klar und eindeutig eine weitere dimension wahrnehmen lässt.
nicht wirklich durchgehend und kontinuirlich, aber dennoch oft den fokus und die spürbare sichtweise über einen doch längeren zeitraum haltend, ist das "neue" ganz klar spür- und erfahrbar.

transpersonales, über-sinnliches und mehrdimensionales. so könnte man diese nächste dimmension am besten fachlich, sachlich, reduziert einheitlich und vielleicht auch wissenschaftlich berschreiben.
oder, .... grenzenlose freiheit, oder seelensicht, oder expandierte sichtweise, bzw geistesklarheit, zustand des satori und weiteres, je nach spirituellen vorgeschmäckern und prägungen. um dem ganzen einen esotherischen touch, bzw. eine solche ausdrucks- und beschreibensweise zu geben, seien die vorigen worte zur beschreibung des trans-und mehrdimmensionalen zustandes unserer wesen genannt.

naja, wie dem auch sei, wie wir die dinge auch nennen, nenne wir sie einfach beim namen und beschreiben, frisch und fröhlich, jeder in seiner eigenen sachlichkeit, seinem eigenen vokabular und aus seiner eigenen sichtweise heraus und hinein.

die einfach, sequentielle erlebte welt, scheint doch ein wenig besser verständlich zu sein, wenn wir uns in ihrer linearität zu hause fühlen und in ihrer einfachheit zurechtfinden und vertraute wege gehen, in gedanken, oder auch im fühlen.
eines nach dem anderen, step by step und morgen ist morgen, denn gestern war gestern, weil heute eben heute ist.
nun, das ist eben abhängig von der erlebten sichtweise, ob mono-, oder multidimensional. von der einstellung und fokusierung des geistes, oder wie auch immer wir das nennen wollen. jedenfalls ist eine transpersonale sichtweise sehr angenehm, da es uns über sichtlich viele ängste, oder limitationen von einem auf den anderen moment hinwegnimmt und diese sehr unexistent und wie in einem eigenen drama selbst erstellt erscheinen lässt. das abheben von der monodimensionalen sichtweise und sich auf den transpersonalen fokus zu verlegen, wist eigentlich, so denke ich durch viele verschiedene arten von training und übung im eigenen geist erreichbar, auch welche art der sichtweise angewandt werden kann, wohin wir uns zurückziehen, im erleben, oder erfahren der realität. sei sie nun die absolute, oder imaginäre, einfache, mehrdimensionale, eigene, oder andere realität, das ist im endeffekt egal. wir haben die wahl und die möglichkeit. so einfach sei es.

das simultane erleben, multidimmensionaler realitäten, so wie wir sie, jeder einzelne von uns bildet und aussendet, ist sehr reizvoll, wenn auch in anfänglichem erleben eher ein wenig aufwühlend und verwirrend. auf gut wienerisch, "waun man´s auf amoi übernosert, wos do o´geht" ( für nicht wiener [ wenn man es beginnt zu kapieren und erfahren, wie sich der geist in mehreren dimensionen spiegelt]) kann es ein wenig kinfusierend wirken. denn der eigene geist muss sich ja zuerst daran gewöhnen, wer er nun ist. oder war? oder sein wird? oder, ob er überhaupt existiert? ein unangenehmes gefühl, auf einmal ohne rahmen und begrenzung dazustehen. nackt, in einer neuen dimension, ohne halt und augenscheinlicher form. da gibt es nicht mehr diesen einen menschen, sondern eben mehrere wesens-ausstrahlungen auf verschiedenen ebenen, die durch den eigen geist in höherer hinsicht existent, ausgestrahlt und realisiert werden.
das ego meint natürlich, schier, nach erstmaligem erkennen dieser tatsache, dass es jetzt aus sei, und rebelliert ganz beträchtlich in verschiedenster form. stampft mit den füssen, wackelt mit den ohren und denkt sich allerlei dinge aus, um dem ganzen einhalt zu gebieten. aber nach einiger zeit, wird unser ego auf das ständige revoluzern verzichten, bzw. verzichten müssen, denn es wird merken, dass es eigentlich eh nur gegen sich selbst arbeitet und sich mehr und mehr minimiert, oder vielleicht sogar tot rennt.

was bedeutet nun diese multidimensionalität unserer wesen für uns?
nun, ich würde in erster linie sagen, es bedeutet abenteuer. es bedeutet neue abenteuer und eine ganz klare und stetig expandierende erweitertung des eigenen bewusstseins auf mehrere über, oder paralell geordnete felder einer bestehenden existenz. auf felder und bewusstseinsebenen verschiedener ausstrahlungen dessen, was wir gemeinhin seele nennen, oder kern eines menschen, oder das leuchten eines wesens, wenn man so sagen will und den seelenbegriff hier mit hinein nehmen möchte.
und vor allem, so denke ich bedeutet es,
eine menge neuen "spielespass" auf mehreren ebenen zugleich natürlicherweise.

was gibts da noch zu sagen, und wenn es etwas zu sagen gäbe, auf welcher ebene wäre dies zu sagen, oder wann wäre dies zu sagen? oder vielleicht auf allen ebenen zur gleichen zeit?
wobei noch zu fragen wäre, welche zeit von welcher ebene eigentlich ?

mit grüssen an die multidimensionale leserschaft, ...
und dem wunsche, nicht als psychotisch verwirrter angesehen zu werden,
grüsst multidimensional und transpersonal,

Starhead
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von den toten auferstanden, und hüpf und hüpf und h. . . .

click, clack, wieder mal in den blog geschaut,
wieder mal nichts neues hier stehn.
scheint ein wenig müde zu sein, der blog-schreiber,
oder im altersruhestand, oder überarbeitet, oder anders
beschäftigt, oder einfach nur keine zeit, oder andere prioritäten gesetzt,
oder verstorben vielleicht, vielleicht auch komputerschaden, oder auch dachschaden?

naja, wie dem auch sei, so sei es, aber wenigstens diese paar zeilen hier und da.
zum trotz der zeit niedergeschrieben, wenn auch nicht wirklich notwendiges, oder auch wichtiges und
bedeutsames.
aber apropos bedeutsames, und wichtiges, das wirft als analogie gleich in meinen windungen des gehirns ein paar fragen auf, die es meinerseits an mich zu stellen gäbe, oder durchaus gibt.

wie händelt man fragen ? wie händelt man die frage, magst du mich, liebst du mich, hast du nun eine beziehung mit mir? die frage, was willst du eigentlich von mir, die frage, hast du dein herz offen?, die frage, wo bist du eigentlich, wo stehst du denn?, die frage, wie geht es weiter, die fragen und fragen und fragen und hören nie auf, denn, ....
denn auf solche fragen gibt es keine antworten, sie liegen ja immer auf der hand, doch fragt man vorsichtshalber, weil man(n), oder frau sich ja doch nicht ganz sicher ist. aporopos ist, es ist eben, wie es ist, .... wie man(n), oder frau es sieht, spührt, empfindet, so ist der moment, die gegenwart.
über den schatten springen und so tun als ob ist keine lösung und nicht möglich, über den zaun springen, das heisst über die eigenen grenzen, zieht höchstwahrscheinlich einen gartenpfahl im eigenen bauch nach sich, wobei hiermit auch keinem geholfen sein mag, über die klinge springen, .... wäre wohl das zielführendste. vielleicht. über die klippe springen auch nicht schlecht, wenn auch nur kleine bevorzugt werden, anfangs zumindest, um die eigene höhenangst zu adaptieren.
über sich selbst zu springen, vielleicht angebracht, aber auch nicht klug, den eigenen schatten zu vertuschen.
wie dem auch sei, springen, turnen, üben, leben, sehen, fühlen, weinen und lachen, eben all die sachen, die das leben salzig machen, .... ähm, meinte zur suppe machen, ... oder wie sagt man, .... das salz in der suppe, doer so, . . . . .

adios, ... derweilen, ...
Suppenkopf, ...
ähm, starhead
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