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nur weil die sonne scheint

eines tages bemerkte ich das seltsame scheinen um mich.
anfangs war es ein wenig iritierend,
nach einer weile fand ich es lustig,
nach weiteren tagen genoss ich es,
diese scheinen um mich herum zu haben und
vor allem, wahrnehmen zu können.
wie ein begleiter und freund war dieser lichtball, der mich ständig einhüllte.

ich gin mal hier hin, mal dort hin, schlenderte durch die strassen
und um mich immer diese eigenartige blase aus glitzern und funkeln,
einer art licht, die eigentlich nur ich sehen konnte.

seitdem kann ich das funkeln und glitzern auch bei manchen anderen menschen sehen,
das ist schön. es macht die welt bunter und interessanter.

das licht der menschen ist immer verschieden.
es erzählt gescichten über sie und
erzählt, wer diese menschen sind.
mal ist es heller, mal dunkler,
mal hat es eine violette farbe, mal eine andere,
mal eine farbe, die es hier auf der erde eigentlich gar nicht wirklich gibt.
oft sind andere farben untergemischt,
kleine silbern, goldene, und andere strahlende pünktchen, wie helle sterne in ihren
lichtkugeln, die diese menschen um sich tragen.

einmal, als ich aus meinem labor hinaus auf die strasse in die mittagspause ging,
kam mir eine frau entgegen, ...
sie fixierte mich von weitem und ich dachte, was hat sie?
ich habe ihr licht und ihr funkeln um sie nicht wirklich wahrgenommen,
weil mein blick auf ihr beobachten gerichtet war.

als sie auf meiner höhe war, hielt sie eine sekunde inne und
schaute tief und direkt in meine augen und sagte:
deine farben sind schön. ich mag dieses blau.
ich war verwundert und eine sekunde später ging die ätere dame weiter ihres weges und liess mich
ein wenig verdutzt zurück.

eine schöne begegnung.
und ich erkannte dann meine farbe,
konnte sie plötzlich sehen, diese elektrische blau,
ein blau, welches nicht malbar ist, nicht wirklich herstellbar in form von farbe,
hier auf erden.

es ist das blau eines blauen kriegers,
was immer das auch bedeuten mag.
die "blauen" ( the blues ) sind nicht von hier, von dieser erde,
aber sie kommen immer wieder hierher zurück.
weil sie es versprochen haben.
so sagt eine alte indianische hopi-legende.

dass ich farben wahrnehmen konnte merkte ich,
dass andere meine farbe sehen konnten wusste ich nicht.

lange zeit später traf ich eine frau, in die ich mich später verliebte.
als ich ihr das erte mal begegnete, sah ich ihre farben, wie immer.
ich mochte diese farben. sie waren schön.
vielleicht würde man in der multimedia-branche, oder in der wissenschaft
von komplemetärfarben sprechen.
wer weiss.
ihr farbe passte wundersam zu meinem blau und als wir uns näher kamen,
war es, als ob unsere farben sich mischten und eine neue,
gemeinsame farbe hervorbrachte.

wir gingen nach einigen monaten wieder unsere eigenen wege, ...
doch es blieb eine nuance unserer farben in form eines strahlenden sternes
in jedem von uns.

nur weil die sonne schien, konnten wir diese farbe und
diese neue licht in uns wahrnehmen und weitertragen.


s



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