manche mögen keine jeans
immer diese vermutungen,
man sieht sich fotos an, denkt sich, ** was mache die da? **, sind die komisch, sind die eigenartig. sind die pervers? oder nur doof? unschuld, und doch verrucht, was ist das eigentlich? naja, hübsch isse wenigstens, doch irgendwie schaut sie gefährlich aus.
sie hat mir mal erzählt, dass sie auf der uni einen vortrag vor einem professoren-gremium gemacht hat, und der vortrag war gut. bei der verabschiedung sind einige profs nicht aufgestanden. sie konnten nicht. sie waren ein wenig unpässlich. naja, ich würde da auch nicht unbedingt aufstehen, in bundfaltenhosen, das sieht dann jeder, ... ich mag eher enge jeans, knackig, da fallen so angenehmheiten während des tages nicht so auf, ... jedenfalls nicht so wirklich. aber ich möchte hier nicht über die art und weise der kleidung und deren kaschierenden funktion sprechen, ...
mehr über diese bilder, die komisch sind und über professoren, die das nicht verstehen. sie haben ihre welt, ich habe meine, sie hat ihre, realitäten sind eben verschieden und komplex, dennoch treffen sie sich immer wieder an verschiedenen ausläufern, gestaltet wie apfelmännschen ( siehe chaostheorie ) und vernetzen sich. diese realitäten bilden synergistische effekte, kopeln sich zu neuem und bilden neue ausläufer, interferieren und synthetisieren neues und erschaffen neue realität und raum.
verdammt noch mal, vernetzung und berührung erschafft neues bewusstsein. ich wusste es, ich glaube, das isses. wozu also trennen? wozu isolieren? wozu abstrahieren? wozu abschotten? wozu rausschmeissen? assimilieren. das ist es. ich werde es versuchen.
ein lama erkläret mir mal was bezüglich einer tantrischen party, genannt das leben. auf ihr zu tanzen und auf der welle der party zu reiten, im leben zu sein, im jetzt, in der realität hinter den ganzen trips unseres geistes. ... ich glaube, langsam, sehr langsam verstehe ich was er damit meinte.
eine:
